• Wir beschäftigen uns mit Landschaft. Vor allem aber mit den Tieren darin als Teil der biologischen Vielfalt.
    Wir beschäftigen uns mit Landschaft. Vor allem aber mit den Tieren darin als Teil der biologischen Vielfalt.

Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung

Gutachten, Beratung und Umsetzung

Die Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung wurde 1987 als privatwirtschaftliches Institut gegründet und besteht aktuell aus 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese Fachleute kommen aus den Spezialgebieten Biologie, Agrarbiologie, Landschaftsökologie, Forstwissenschaft, Geographie, Umweltsicherung und Landschaftsarchitektur.

Die fachlichen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen uns die Bearbeitung eines breiten Spektrums komplexer Aufgabenstellungen. Unsere Arbeitsfelder reichen dabei von tierökologischen Fachbeiträgen im Rahmen von Naturschutz- und Eingriffsplanung bis hin zur Projektleitung in größeren Vorhaben. Zudem sind wir im Bereich der naturschutzorientierten Forschung und der Erarbeitung methodischer Standards für Planungsvorhaben tätig.

Räumlicher Arbeitsschwerpunkt ist Baden-Württemberg, es werden aber auch Projekte in anderen Bundesländern, in Österreich und in Einzelfällen in weiteren Staaten durchgeführt. Arbeiten unseres Instituts sind in zahlreichen Fachpublikationen dokumentiert.

Nachrichten

 

31.05.2019 | Forschung

Studie: Habitatfragmentierung und Artengemeinschaften in Kalkmagerrasen

In einer Studie erforschten Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Gießen und Würzburg die Auswirkungen von Lebensraumzerschneidung und der damit einhergehenden Verkleinerung und zunehmenden Isolation von Habitaten auf Artengemeinschaften in Kalkmagerrasen.
Untersucht wurden Pflanzen-Bestäuber- sowie Parasit-Wirt-Netzwerke auf unterschiedlich großen und unterschiedlich stark isolierten Kalkmagerrasen bei Göttingen.
Die Studie zeigt, dass Habitatfragmentierung nicht nur die Artenzahl auf den jeweiligen Flächen beeinflusst, sondern über Kettenreaktionseffekte auch komplexe Auswirkungen auf die Struktur der ökologischen Netzwerke und infolgedessen deren Stabilität hat.
Artengemeinschaften und deren Interaktionen waren auf kleinen Kalkmagerrasen weniger komplex ausgebildet als auf großen Flächen. Wichtige Einflussfaktoren waren zudem die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit zusätzlicher Habitate im Umfeld.
Untersucht wurde zudem, wie sich ein fortschreitender Lebensraumverlust auf Kalkmagerrasen zukünftig auswirken könnte. Simulationen hierzu ergeben, dass insbesondere hochspezialisierte Parasit-Wirt-Beziehungen wenig anpassungsfähig und damit besonders gefährdet sind.

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06.03.2019

Laufkäfer: Vortrag über eine der artenreichsten Insektenfamilien der Welt am 14. März 2019

Jürgen Trautner gibt unter demTitel „Von hungrigen Wölfen und Samenfressern“ einen Einblick in Vielfalt, Biologie und Lebensräume der Laufkäfer. Dabei werden Beispiele aus verschiedenen Bioregionen der Erde vorgestellt, es wird aber auch auf die einheimische Fauna eingegangen. Donnerstag, 14. März 2019, 19.15 Uhr, im Vortragssaal des Naturkundemuseums am Löwentor in Stuttgart (Nordbahnhofstraße, nahe S-Bahn-Haltestelle und Stadtbahnhaltestelle – Linie U12 Nordbahnhof). Eintritt frei. Veranstaltet von der Gesellschaft für Naturkunde Württemberg.

04.12.2018 | News

Natura 2000 / FFH-Verträglichkeit

Natura 2000 Gebietsmanagement (Artikel 6 FFH-Richtlinie)
Die Europäische Kommission hat aktuell den überarbeiteten Leitfaden bzw. Vermerk “Natura 2000 – Gebietsmanagement. Die Vorgaben des Artikels 6 der Habitat-Richtlinie 92/43/EWG” veröffentlicht. Das Dokument C(2018) 7621 final (21.11.2018) steht hier auch in deutscher Sprache zum Download zur Verfügung.